Michael Dorr hat neuen Club

26-Jähriger spielt für Rapid City Rush

Der frühere Stürmer des EC Bad Nauheim, Michael Dorrmichael.dorr (Bild), hat nach längerer Inaktivität einen neuen Club gefunden. Ab sofort stürmt der  26 Jahre alte Amerikaner für Rapid City Rush (South Dakota) in der nordamerikanischen East Coast Hockey League. Das meldet Eliteprospects. Dorrs neues Team belegt in der Western Conference derzeit Rang fünf.

Michael Dorr war 2012 von der Minnesota State University zum EHC Klostersee in die Oberliga Süd gewechselt. Dort erzielte er in 40 Spielen 35 Tore und 37 Assists. 2013 wechselte er zu den Roten Teufel, wo er in 51 Spielen  32 Mal selbst traf und 22 Tore auflegte. Er erhielt für die laufende Saison keinen Vertrag und war seither ohne Club.

Wieder ein Vorsprung verspielt!

Pre-Playoffs für Rote Teufel in weiter Ferne

Das kann einfach nicht wahr sein! Die Roten Teufel führen wieder einmal auswärts deutlich, doch am Ende stehen sie wieder ohne Punkte da. Das Endspiel in Weißwasser verliert der EC Bad Nauheim 2:4 – völlig unnötig. Das zieht sich wie ein roter Faden durch die Saison, das kann kein Zufall sein!
Und das kann Abstiegsrunde bedeuten. Bedenklich bei diesem Auftritt in Weißwasser: Von den Führungsspielern war über 40 Minuten so gut wie nichts zu sehen. Kein Aufbäumen, kein Beißen. Wie will man so was den Fans verkaufen? Am Sonntag muss das Team gewinnen – und auf Kaufbeuren hoffen.

“Es war heute ein typisches Spiel mit viel Kampf und übermotivierten Aktionen auf beiden Seiten, die viele Chancen brachten. Wir sind gut mit 2:0 gestartet, doch Weißwasser hat sich zurückgekämpft und viel Druck gemacht. Am Ende war es klar, dass das nächste Tor nach dem 2:2 entscheiden würde”, sagte EC-Coach Petri Kujala nach dem Schlusspfiff, der nun hoffen muss, dass Dresden (holte heute einen Punkt gegen Landshut) am Sonntag in Kaufbeuren nicht gewinnt, während die Kurstädter zuhause gegen Ravensburg (wird auf Platz fünf bleiben) siegen müssen.

“Weißwasser hat verdient gewonnen. Es ist aber noch nicht zu Ende, ich glaube an mein Team und dass wir Sonntag zumindest unseren Teil dazu beitragen können, dass es doch noch mit den Playoffs klappt”, so Petri Kujala. Weißwassers Coach Dirk Rohrbach sagte nach dem Match: “Ich bin erleichtert. Wir haben die Woche viel gesprochen und gut trainiert. Es war klar, dass es nur über den Kampf ging und diesen haben wir heute gezeigt.”

DEG stellt keine Förderlizenzspieler ab

Ohne Förderlizenzspieler, ohne den grippekranken Goran Pantic, aber wieder mit Drew Paris gingen die Roten Teufel in Weißwasser vor 2450 Zuschauern an den Start. Coach Petri Kujala setzte konsequent auf drei Reihen. Und das ging zunächst auf.  Matt BecaBeca (Bild links) hätte früh fast die Führung erzielt. Die Chance wurde nur durch ein Foul von André Mücke verhindert, der dafür eine Zwei-Minuten-Strafe erhielt, die aber ohne Folge blieb. Dann das 1:0 für die Gäste aus der Wetterau in der fünften Minute durch Vitalij Aab. Weißwassers Torhüter Boutin ließ eine Scheibe durch die Schoner rutschen, Aab staubte zur Führung ab.

Gastgeber gleichen Zwei-Tore-Rückstand aus

In der 11. Minute musste Maik Blankart wegen eines Checks gegen Kopf und Nacken für zwei plus zehn Minuten vom Eis. Aber EC-Keeper Jan GurycaGuryca parierte zwei Mal überragend. Stattdessen das 2:0 für den EC. Dusan Frosch setzte sich links durch, sein Pass sprang von der Bande vor den Schläger von Matt Beca, der keine Mühe hatte Boutin zu überwinden. Als Tim May wegen Behinderung auf der Strafbank saß, fälschte Albrecht einen Schuss des Ex-Teufels Kevin Lavallee zum 1:2 ab. In der 19. Minute brachten die Gäste die Scheibe einfach nicht vom Tor weg, Meisinger nutzte die Unsicherheit und hämmerte den Puck zum 2:2 unter die Latte. Nur Sekunden später wäre den Gastgebern fast die Führung gelungen, doch Götz traf nur die Gehäusestange.

Rote Teufel verlieren plötzlich ihre Linie

Eine Unsicherheit in der EC-Abwehr hätte in der 23. Minute fast zur Führung für Weißwasser geführt, doch erneut parierte Jan Guryca. Die Gäste verloren aber wie so oft ihre Linie. Fehler im Aufbau, Unsicherheiten in der Abwehr, die Lausitzer drückten plötzlich, spielten Powerplay bei Fünf gegen Fünf. Die wenigen Angriffe verpuffen. Drew Paris hatte in der 29. Minute die große Chance zur erneuten Führung, als er einen Handgelenkschuss auf die Maske von Boutin setzte. Sekunden später verfehlte Harry Lange knapp das Tor. Maxim Legault verpasste auf der Gegenseite das Tor ebenfalls – großes Glück für die Roten Teufel! Vitalij Aab hatte in der 33. Minute auf Pass von Max Campbell das 3:2 auf dem Schläger, Boutin brachte aber irgendwie die Hände an den Puck.

Katastrophale Abwehrfehler

Im Schlussabschnitt waren wenige Sekunden gespielt, als Max Campbell die große Chance zum Führungstreffer für die Hessen hatte, aber nur das Außennetz traf. 46. Minute: Legault haute aus dem Handgelenk einen Schuss heraus über die Fanghand von Jan Guryca – 3:2, Weißwasser drehte das Spiel. Danach konnten die Gäste ein Überzahlspiel trotz bester Gelegenheiten nicht zum Ausglich nutzen.

Die Entscheidung fiel nach einem katastrophalen Fehler in der Abwehr: Anstatt den Puck aus dem Slot zu hauen, vertändelten die Defender das Spielgerät – Dominik Meisinger schnappte sich den Puck und schoss ihn zum 4:2 rein.

Lausitzer Füchse – EC Bad Nauheim 4:2 (2:2, 0:0, 2:0)

0:1 (04:26) Aab (Campbell, Helms)
0:2 (12:09) Beca (Frosch)
1:2 (13:08) Lavallee (Albrecht, Pozivil) PP1
2:2 (18:15) Meisinger (Albrecht, Palka)
3:2 (45:22) Legault (Albrecht, Meisinger)
4:2 (52:38) Meisinger
Strafminuten: LFX 8 / ECN 10 + 10 (Blankart)
Zuschauer: 2.451

Die anderen Ergebnisse:

Dresden – Landshut 1:2 n.P.
Bremerhaven – Rosenheim 8:2
Kassel – Kaufbeuren 2:5
Bietigheim – Heilbronn 8:2
Ravensburg – Crimmitschau 9:2
Riessersee – Frankfurt 2:3 OT

Die Tabelle der DEL 2, 51. Spieltag

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