Strauch und Lange verlängern Verträge um ein weiteres Jahr

 

Ortwein: “Beide identifizieren sich zu 100 Prozent für den Verein”

Kapitän Patrick Strauch Bild links) und Harry Lange (rechts) haben ihre Verträge vorzeitig um ein weiteres Jahr verlängert. Das meldet der EC Bad Nauheim am Nachmittag. Damit werden sie auch in der Spielzeit 2015/16 für die Roten Teufel auf Torejagd gehen.

news.17.09.2014

“Beide Spieler identifizieren sich zu 100 Prozent mit dem Verein, bei dem sie sich neben ihrem Beruf als professioneller Eishockeyspieler auch im Nachwuchs engagieren”, sagt EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein. “Auch möchten wir mit diesem Schritt uns noch einmal ganz deutlich hinter Patrick Strauch stellen, der derzeit aufgrund des Gerichtsurteils keine leichte Situation durchlebt”, so Ortwein. Weiterlesen

Freibier für 5000 Facebook-Einladungen

Mit einer originellen Idee wirbt der EC Bad Nauheim für das Derby-Heimspiel am Freitag gegen die Kassel Huskies. Wenn bis Mittwochabend über Facebook 5000 Einladungen registriert sind, verspricht EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein den Fans in der Südkurve 100 Liter Freibier. Und versendete gleich mal 800 Einladungen über das soziale Netzwerk.

Ob das mal gut geht! Sollten tatsächlich 5000 Fans den Einladungen folgen, dürfte es eng im Stadion werden. Denn das fasst gerade mal 4500 Zuschauer…

Patrick Strauch wird in Berufung gehen

Der Kapitän des EC Bad Nauheim, Patrick Strauch, wird Berufung gegen das Urteil des Amtsgerichts Düsseldorf einlegen. Das erklärte EC-Geschäftsführer Andreas Ortwein gegenüber der Presse. Strauch selbst will sich derzeit nicht äußern.

Das Gericht hatte ihn zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und Zahlung eines Schmerzensgeldes von 18 000 Euro verurteilt. Der Verurteilung zugrunde liegt ein Vorfall vom 30. November 2012 nach dem Spiel des EC Bad Nauheim in Ratingen. Strauch geriet nach dem Spiel mit einem Zuschauer in Streit, bei dem Gerangel stieß der Rentner mit dem Kopf gegen eine Mauer und fiel danach ins Koma.

Warum die vielen Zuschauer, unter denen der 70-Jährige war, trotz der Sicherheitsbestimmungen in den Innenraum des Stadions kommen könnte, ist bis heute ungeklärt.

40 Minuten sind nicht genug

Das Video von der Pressekonferenz EC Bad Nauheim – SB Rosenheim 3:4 (14. 9.2014)

Rote Teufel verschenken Sieg im letzten Drittel

EC Bad Nauheim unterliegt Rosenheim mit 3:4

“40 Minuten für ein gutes Spiel reichen eben nicht.” Petri Kujala fasste die 3:4-Niederlage (0:0, 2:1, 1:3)der Roten Teufel gegen den SB Rosenheim in diesem kurzen Satz zusammen und hatte damit völlig recht. Zwei Drittel lang dominierten die Gastgeber am Sonntagabend das Spiel, selbst die vierte Reihe schnürte den Titelfavoriten aus Bayern phasenweise im eigenen Drittel ein – um am Ende mit leeren Händen dazustehen. “Wir haben nach 40 Minuten viel zu passiv agiert und genau das Gegenteil von dem gemacht, was uns in den ersten beiden Dritteln stark gemacht hatte. Unter dem Strich kann man damit nicht zufrieden sein”, sagte EC-Coach Petri Kujala. Weiterlesen

Bietigheim behält Punkte vom Sieg in Landshut

Falsche Rückennummer kein Grund für Punktabzug

Die Bietigheim Steelers werden die drei Punkte vom Auftaktsieg in Landshut behalten. Das meldet Eishockey News unter berufung auf Spielleiter Jörg von Ameln. Bietigheim hatte 6:4 gewonnen, dabei aber den Spieler Kronawitter mit der Nummer 52 auflaufen lassen, obwohl er auf dem Spielberichtsbogen mit der Rückennummer 36 stand. Das sei ein Formfehler, der aber nicht zu einer anderen Spielwertung führe, so der Spielleiter.

Entscheidend sei, dass der Spieler lizenziert war und auf dem Spielberichtsbogen stand. Die DEL 2 werde dennoch ein Verfahren einleiten, das in eine Geldstrafe münden könne. Landshut hat laut Eishockey News bereits auf einen Protest verzichtet.

Einen vergleichbaren Fall gab es bereits im Januar 2011 in der Zweiten Liga, als der Ravensburger Thomas Pielmeier ebenfalls mit der falschen Rückennummer gegen Weißwasser auflief. Auch damals endete der Fall mit einer Geldstrafe.

Bietigheim verliert wohl Sieg am “grünen Tisch”

Kronawitter trug beim 6:4 in Landshut falsche Rückennummer

6:4 haben die Bietigheim Steelers ihr Auftaktmatch in der DEL 2 in Landshut gewonnen. Aber der Sieg wird wohl annulliert werden. Denn der Spileer Kronawitter war mit der Trikotnummer 52 ins Spiel gegangen. Auf dem Spielberichtsbogen war er aber mit der Nummer 36 vermerkt. Das meldet eishockeynews.de. Während der Begegnung merkten dies die Verantwortlichen auf der Bank und nahmen Kronawitter vom Eis. Allerdings hatten da die Schiedsrichter den Vorfall bereits registriert. Nach den Regularien der DEL 2 wird das Spiel wohl zugunsten Landshuts gewertet. Darüber wird das Schiedsgericht in den nächsten Tagen entscheiden.

Kurios: In der vergangenen Saison profitierten die Steelers in einem ähnlichen Fall von einem Missgeschick des EC Bad Nauheim. Die Partie im Januar 2014 war ursprünglich in der Overtime mit 4:3 an den Neuling aus Mittelhessen gegangen, wurde aber im Nachhinein als Sieg der Gastgeber gewertet. Der Grund: Der Bad Nauheimer Spieler McMonagle stand nicht auf dem Spielbericht,  nahm aber dennoch am Spiel teil. Dies bemerkten die Schiedsrichter nach 5:28 Minuten und schlossen den Spieler unverzüglich vom Spiel aus. Damit galt McMonagle gemäß Spielordnung § 18 (6) in dieser Partie als nicht lizenzierter Spieler mit der Folge einer Spielwertung gemäß § 10 Abs. (8) d).

Ein Punkt gegen den Meister ist okay

EC Bad Nauheim unterliegt Bremerhaven im Penaltyschießen

Großes Spiel, großer Fight, aber im Penaltyschießen verloren. Weil Campbell und Oppolzer nicht treffen. Das ist das Fazit des Eröffnungsspiels des EC Bad Nauheim beim Meister Bremerhaven. Es war mehr drin. Aber ein Punkt beim Branchenführer, das ist aller Ehren wert. Die Roten Teufel wissen wo sie stehen: auf Augenhöhe mit den Großen. Jetzt gilt es, das von Spiel zu Spiel zu beweisen. Am besten am Sonntag gegen den SB Rosenheim.

3611 Zuschauer waren zumPatrick Strauch_1 Auftakt der DEL-2-Saison gekommen. Und sie sahen ein Spiel, in dem der Außenseiter aus der Wetterau dem Meister einen offenen Kampf bot. Sie sahen ein gutes erstes Drittel für die Roten Teufel. Jan Guryca macht mehrere Gelegenheiten nach einer ungestümen Auftaktphase der Gastgeber zunichte. Und das Team steckt die Schlagzeilen um ihren Kapitän Patrick Strauch (Bild) weg.

Und dann nutzen die Gäste aus der Wetterau die erste Chance in Überzahl gnadenlos aus. Schütz legt für Ringwald auf, der einen Schuss antäuscht und dann für Helms auflegt – 1:0. Der Meister versucht sich zurückzukämpfen, fährt viele gefährliche Angriffe. Doch die Abwehr um Jan Guryca steht.

Dann die 18. Minute. Mitten in die Drangphase der Gastgeber nimmt Marco Schütz die Scheibe im eigenen Drittel auf, paßt auf Sven Gerbig, der die Scheibe über die Fanghand von Torhüter Jaeger zum 2:0 ins Netz jagt. Der Zwischenstand nach dem ersten Drittel ist verdient. Die Roten Teufel sind präsent und dem Meister ebenbürtig.

Direkt zu Beginn des zweiten Drittels: Überzahl. Guryca lässt die Scheibe fallen, der Schiri glaubt er hat ihn, pfeift ab, dann landet die Scheibe im Tor. Kein Tor. GLÜCK gehabt.

Danach geht das Spiel hin und her. Die Gäste drängen auf das 3:0. Viele Chancen, kein Tor. Guryca hält sehr gut. Allmählich drehen die Gastgeber auf. Hooton zieht los, paßt auf  Kopetzky, der verwandelt: 1:2. Es hätte vorher auch 3:0 stehen können. Schade.

Dann schnüren die Pinguins ihren Gegner aus der Wetterau minutenlang im eigenen Drittel ein. Selten gelingen Entlastungsangriffe. Die Roten Teufel schwimmen.  In der  39. Min. pfeift der Schiri Stockschlag gegen Beca an McPherson. Kopetzky trifft in Überzahl zum 2:2. Das geht bis dahin in Ordnung.

Guter Start ins letzte Drittel für die Roten Teufel. 41. Minute: Lange legt auf, Campbell netzt ein. 2:3.

Bremerhaven versucht alles. Acht Minuten vor der Sirene macht Brendan Cook das 3:3. Dann entwickelt sich ein Spiel auf Augenhöhe, beide Teams haben beste Chancen. 25 Sekunden vor Schluss die Chance zum Sieg. Dronia bekommt zwei Minuten wegen Beinstellens. Aber die Roten Teufel können das nicht nutzen.

Das Penaltyschießen ist schnell erzählt. Kopetzky und Hooten treffen. Campbell und Oppolzer verschießen.

Die Ergebnisse:

Fischtown Pinguins Bremerhaven – EC Bad Nauheim 4:3 n. P.

Kassel Huskies – Lausitzer Füchse 4:5
EV Landshut – Bietigheim Steelers 4:6
Löwen Frankfurt – SC Riessersee 2:4
ESV Kaufbeuren – Dresdner Eislöwen 4:2
SB Rosenheim – Eispiraten Crimmitschau  4:1
Heilbronner Falken – Ravensburg Towerstars 2:5

Bewährungsstrafe für Patrick Strauch

 Schubser mit schweren Folgen

Patrick Strauch, Kapitän des EC Bad Nauheim, ist vom Amtsgericht Düsseldorf zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr und 18 000 Euro Schmerzensgeld verurteilt worden. Das melden mehrere Online-Medien.

Der Verurteilung zugrunde liegt ein Vorfall vom 30. November 2012 nach dem Spiel des EC Bad Nauheim in Ratingen. Nach einem schweren Foul eines Ratinger Spielers verweigerten die Gäste den obligatorische Handschlag zum Abschied. Daraufhin geriet ein 70 Jahre alter Zuschauer mit Strauch in einen Streit. Dabei stürzte der Fan mit dem Kopf gegen eine Mauer, erlitt eine Hirnblutung und fiel ins Koma. Er ist seither ein Pflegefall. Strauch hatte stets beteuert, sich nur gegen den Angriff des Mannes gewehrt zu haben.

Früherer EC-Spieler Henry Thom neuer Trainer in Timmendorf

44-Jähriger verlässt italienischen Club HC Gröden

Der frühere Rote Teufel Henry Thom ist nach einem kurzen Abstecher nach Italien wieder zurück im deutschen Eishockey. Der 44-Jährige wechselte als Coach zum Nord-Oberligisten Timmendorfer Strand, für den er als Spieler und bereits zweimal als Trainer tätig war. Zuletzt hatte er den den HC Gröden trainiert, der in der höchsten italienischen Liga, der Serie A, spielt.

Thom, zu seiner aktiven Zeit als Verteidiger auf dem Eis, spielte von 1988 bis 1990 zwei Spielzeiten für den EC Bad Nauheim in der zweiten Liga und absolvierte in dieser Zeit 45 Spiele. Dabei erzielte der gebürtige Frankfurter elf Tore.